
© Hai-Stiftung
Abbildung: Orthacanthus senckenbergianus, Perm, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Hai oder Haifisch?
Haie werden regelmässig als Haifische bezeichnet, obwohl sie nur entfernt mit den klassischen Fischen, den Knochenfischen verwandt sind. Die Entwicklungslinien der Knorpel- und der Knochenfische haben sich schon vor über 400 Mio. Jahren getrennt. Diese frühen Haie, bzw. Haiartigen, waren in der Regel eher kleinwüchsig.
Die ersten spärlichen Fossilfunde stammen aus dem Erdaltertum oder Paläozoikum. Durch ihr Knorpelskelett versteinern Haie wesentlich schlechter als Knochenfische.
In ihrer Stammesgeschichte erlebten die Haie mehrere Blütephasen. Bis in die Kreidezeit (vor etwa 100 Millionen Jahren) waren Süsswasserhaie verbreiteter als in der Gegenwart. Heute leben Haie, abgesehen von wenigen Ausnahmen, im Meer.
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Megalodon
Der Megalodon, oder wissenschaftlich korrekt bezeichnet: Carcharocles megalodon, war der wohl grösste räuberische Hai, der je die Weltmeere durchschwamm. Er lebte im mittleren Miozän (vor ca. 18 Mio. Jahren) und verschwand im unteren Pliozän vor etwa 5 Mio. Jahren wieder. Der Megalodon wird zwar auf Grund seiner Zahnform oft als Urahne der Weissen Haie bezeichnet, dies ist jedoch nach dem heutigen Wissenstand nicht gesichert. Im Vergleich zum Weissen Hai, der eine Länge von 6-7 Metern erreicht, war der Megalodon ein wahrer Riese. Er dürfte eine Länge von gegen 18 Metern erreicht haben. Sein Verbreitungsgebiet umfasste weltweit die gemässigten Zonen.
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Abbildung: So könnte es aussehen, wenn heute ein Megalodon in einer Bucht schwimmen würde.
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