
© Hai-Stiftung
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Haie sind keine «dummen Fressmaschinen», denn ihr Hirn ist hochentwickelt.
Ihre Leber dient nicht nur als Energiespeicher, sondern ist eine effizientere Alternative zur Schwimmblase vieler Knochenfische.
Spezielle Adernnetze (Wundernetze) ermöglichen es einigen Arten, ihre Körpertemperatur, wie die Vögel und Säuger, über der Umgebungstemperatur zu halten.
Der spiralig gefaltete Darm ist ebenfalls eine Besonderheit der Knorpelfische.
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Was unterscheidet einen Hai von einem Knochenfisch?
Haie haben ein Wirbelsäule, sind also Wirbeltiere. Ihr Skelett besteht jedoch nicht aus Knochen, sondern aus Knorpel, und so bilden sie zusammen mit ihren nächsten Verwandten den Rochen und den Seekatzen (Chimären), die Klasse der Knorpelfische. Fische wie zum Beispiel Aale, Forellen, Dorsche, Barsche oder Thunfische haben ein knöchernes Skelett und sind deshalb in der Klasse der Knochenfische zusammengefasst. Haie unterscheiden sich jedoch auch physiologisch und anatomisch, zum Beispiel durch die Lorenzinischen Ampullen und den Spiraldarm, von den Fischen. Diese Unterschiede sind aber nicht so offensichtlich.
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