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Sandtigerhai © Doug Perrine / SeaPics
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| Verbreitungskarte |

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| Systematik |
Stamm: Wirbeltiere (Chordata)
Klasse: Knorpelfische (Chondrichthyes)
Ordnung: Makrelenhaie (Lamniformes)
Familie: Sandhaie (Odontaspididae)
Gattung: Carcharias (Carcharias)
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| Namen |
| Wissensch.: | Carcharias taurus |
| Synonyme: | Eugomphodus taurus |
| Deutsch: | Sandtigerhai |
| Englisch: | Grey nurse shark, Sandtiger shark |
| Französisch: | Requin taureau |
| Spanisch: | Toro bacota |
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| Allgemeines Erscheinungsbild |
Gross, mit flacher, zugespitzter Schnauze. Augen relativ klein und ohne Nickhaut. Beide Rückenflossen von gleicher Grösse, wobei die erste Flosse nach hinten verschoben ist (Ansatz hinter dem freien Ende der Brustflossen). Schwanzflosse mit verlängertem oberen Lobus.
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| Färbung |
Hellbraun, Bronzefarben auf dem Rücken, weisslich auf der Bauchseite. Oftmals dunkelrote Punkte.
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| Verbreitung |
Westlicher Atlantik (Maine bis Florida), Bermuda, nördlicher Golf von Mexiko, Bahamas, südliches Brasilien bis Argentinien. Mittelmeer. Östlicher Atlantik: Kanarische Inseln, Senegal bis Kamerun. Südafrika. Rotes Meer, Australien, Tasmanien und wahrscheinlich auch Region im westlichen Zentralpazifik (China, Südjapan).
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| Biologie |
Häufige Art der küstennahen Regionen, oft in flachen Regionen, doch kann diese Art auch bis in 190 m Tiefe gefunden werden. Langsam schwimmend, kann einzeln, in kleinen oder grossen Gruppen auftreten. Sie schlucken Luft, um ihren Auftrieb zu erhöhen resp. zu erleichtern. Häufig saisonale Migrationen. Können auch regungslos am Boden liegen. Vorwiegend nachtaktiv.
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| Ernährung |
Fische verschiedenster Arten, aber auch kleine Haie (Carcharhinidae, Triakidae), Rochen und Krabben. Diese Art wurde auch schon beobachtet, dass sie im Verband jagt. Grösse: Etwas mehr als 300 cm, durchschnittlich jedoch zwischen 120 cm und 275 cm.
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| Grösse |
Maximale Grösse liegt bei 318 cm.
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| Fortpflanzung |
Lebendgebärend ohne Dottersack-Plazenta (ovovivipar) mit embryonalem Kannibalismus. Die erstschlüpfenden Embryonen im Uterus fressen die nachfolgenden und schlussendlich bleiben pro Wurf nur 2 Nachkommen übrig, welche zum Zeitpunkt der Geburt dann bereits 100 cm lang sind. Schwangerschaft dauert ca. 8-12 Monate. Geschlechtsreife wird mit einer Länge von etwa 220 cm erreicht (beide Geschlechter).
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| Ähnliche Arten |
Verwechselbar bei überschneidendem Verbreitungsgebiet in der Region Mittelmeer oder Südafrika mit dem Kleinzahnsandtiger wobei eine deutliche Unterscheidung nur mittels Zahnstrukturen und innerer Morphologie möglich ist. Der in Indien vorkommende Sandtiger scheint wahrscheinlich von Carcharhias taurus nicht abzuweichen.
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| Gefährdungsgrad |
Status in der IUCN
Rote Liste(1994):
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| Haupt-Kriterium: |
VU (Verletzbar) |
| Unter-Kriterium: |
A1ab A2d |
| Trend: |
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| Begegnungen mit Menschen |
Nicht gefährlich, doch beissen sie, wenn sie belästigt werden.
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